Lücke im Lebenslauf – wie begründen?

Lücken im Lebenslauf stellen immer eine gewisse Problematik dar und können schnell für Unruhe sorgen, wenn es darum geht sich bei einem interessanten Unternehmen zu bewerben. Denn die Frage, warum diese Lücke im Lebenslauf entstanden ist, ist hier dann praktisch vorprogrammiert. Dabei können solche Lücken durch die unterschiedlichsten Dinge auftreten und haben meist nichts mit “Unlust” der jeweiligen Person zu tun. Diese Lücken können beispielsweise auch entstehen, wenn man auf einen Studiengang warten muss und über diese Zeit keine Alternativen geboten bekommt. Für solche Lücken gibt es aber ganz einfache Abhilfen, die man nutzen kann, um den Lebenslauf deutlich besser aussehen zu lassen. Ein einfaches Hilfmittel ist hier den Zeitraum mit “berufliche Orientierungsphase” zu kennzeichnen. Im Endeffekt würde dies natürlich nichts anderes bedeuten als keine Beschäftigung. Dennoch klingt diese Aussage deutlich besser und vor allem auch sinnvoller, denn sie besagt noch etwas anderes. Die Person hat in diesem Zeitraum nicht nichts gemacht sondern hat sich intensiv damit beschäftigt, was jener als nächstes tun kann und wie die Perspektiven im einzelnen aussehen. Die Person hat sich also über verschiedene Faktoren informiert, was natürlich auch Zeit in Anspruch nimmt. Diese Zeit wird mit dieser Aussage im Lebenslauf festgehalten. Ob dies dann am Ende wirklich so der Realität entsprach oder nicht, ist dabei nicht relevant. Allein die Tatsache, dass sich die Person Gedanken darüber gemacht hat, wie er oder sie diese lücke füllt, reicht aus um Unternehmen von der Frage, wie diese Lücke entstanden ist, abzubringen. Genau das sollte hier auch das Ziel sein.