Woher wir Geld bekommen

Diakonie - von ihrem biblischen Ursprung und heutigen Kern her - ist ein ehrenamtlicher Dienst von Gemeindemitgliedern für Mitmenschen, die in Not geraten sind. Diakonische Einrichtungen wurden ursprünglich als Selbsthilfeeinrichtungen von evangelischen Kirchengemeinden gegründet. Viele Notsituationen in unserer komplexen Gesellschaft überfordern jedoch den Laien.

Vor diesem Hintergrund sind qualifizierte und zuverlässige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als professionelle Helfer für die Diakonie tätig.

Sie tragen als Theologen, Juristen, Betriebswirte, Verwaltungsfachleute, Ärzte, Diplom-Pädagogen, Diplom Sozialarbeiter/ -pädagogen, Krankenschwester /-pfleger, Altenpflegerinnen und -pfleger und Erzieherinnen und Erzieher dazu bei, dass Hilfe auf hohem Niveau geleistet wird.

Dies macht allerdings eine solide und tragfähige Finanzierung notwendig. Die kirchliche soziale Arbeit wird finanziell von verschiedenen Säulen getragen:

  • Zuschüsse und Förderungen aus Mitteln von Bund, Ländern und Gemeinden
  • Pflegesätze und Kostenerstattungen durch Versicherungen und Trägern der Sozialhilfe
  • Eigenleistungen von Hilfeempfängern
  • Kirchensteuern und finanzielle Mittel der Kirchengemeinden, Gesamtverbände der Stadtkirchen und der Landeskirche
  • Kollekten während der Gottesdienste
  • Haus- und Straßensammlungen, die mit ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammlern von den Kirchengemeinden durchgeführt werden